Allgemeines

Die ultimative Laterne

Sofirn BLT LT1

Im Frühjahr gab es hier gegen Mitternacht einen gut einstündigen Stromausfall. Eine durchtrennte Leitung, wenn ich mich recht erinnere, war die Ursache. Trotz Kerzen und Taschenlampen empfand ich es während dieser Zeit doch recht dunkel. Was wäre, wenn während einer Krise – Gott bewahre uns davor – mal für länger der Strom ausfällt? So geht das nicht, eine Laterne musste her. Eine gute Laterne!

Recherchiert man im Internet nach Laternen, stösst man unweigerlich auf die “BLF LT1” von der Firma Sofirn (Link zur Produktseite). Sie wird von vielen als “die ultimative Laterne” bezeichnet. Das liegt mitunter an den folgenden Eigenschaften:

  • Lange Laufzeit: Bei mittlerer Leuchtstärke halten die Akkus etwa 24 Stunden, mehrere Nächte also. Bei niedrigster Helligkeit soll man sogar auf 30 Tage kommen. Es sind vier wechselbare 3000mAh-Akkus an Bord. Es würde aber zur Not reichen, davon nur einen einzulegen.
  • Wir können zwischen warmen Weiß (2700K) und neutralem Weiß (5000K) umschalten.
  • Enorme Helligkeit: Der maximale Output beträgt 800 Lumen. Mein Wohnzimmer ist damit beinahe so hell ausgeleuchtet wie mit den regulären Hue-Lampen.
  • Wasserdicht nach IPX7, womit also sogar ein kurzes Eintauchen überlebt werden sollte. Damit ist die Laterne auch für draußen geeignet.
  • USB-C-Port (hinter einer Schutzkappe): Über diesen können wir die Akkus laden. Aber es geht auch umgekehrt. Die Laterne ist gleichzeitig eine USB-Powerbank. Was wir für’s Laden unserer Geräte verbrauchen, geht natürlich von der Leuchtzeit ab.
  • Befestigungsmöglichkeiten: Standard-Stativgewinde unten und an der Seite sowie ein beweglicher Bügel oben.
  • Metallgehäuse: Die Laterne fühlt sich damit sehr wertig an. Allerdings sorgt dieses auch für ordentlich Gewicht, sie wiegt rund 640 Gramm. Die Höhe beträgt rund 18 Zentimeter.

Funktionen

Der Funktionsumfang ist – entschuldigt die Umgangssprache – ziemlich abgefahren. Zumal alles über einen Knopf gesteuert wird. Hier wird zwischen kurzen Klicks und Halten unterschieden. Und zwar für die weitergehenden Funktionen durchaus mehrmals hintereinander (bis zu 15 Klicks). Ich habe euch hier mal das Bedienschema verlinkt, in der Hoffnung, dass sich die Adresse dieser Seite nicht gleich ändert. Um den Nutzer nicht komplett zu überfordern, gibt es einen einfachen und einen fortgeschrittenen Modus. Nur im letzteren stehen alle Features zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem:

  • Ändern von Helligkeit und Weißfarbe
  • Abfrage der Restspannung (wird durch Blinksignale ausgegeben)
  • Timer für automatisches Ausschalten
  • Gewitter-Modus, Party-Modus, Kerzen-Modus
  • SOS- und Beacon-Modus

Preis, Lieferumfang und kurzes Fazit

So eine Hardware- und Feature-Liste hat natürlich ihren Preis. Beim Hersteller kostet sie rund 74 Dollar, über Amazon-Händler wird es teuerer, aber mitunter auch schneller. Zum Lieferumfang gehören Laterne, Akkus, USB-C nach USB-A Kabel sowie eine Anleitung. Leider ist keine Schutztasche dabei. Geeignet ist hier z.B. dieses Etui, was eigentlich für einen Bluetooth-Lautsprecher gedacht ist.

Ich bin mit der Laterne bisher sehr zufrieden und fühle mich auf den nächsten Stromausfall vorbereitet.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Coach, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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