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Das iPhone als mobile Schreibmaschine

iPhone Schreibmaschine

Manchmal möchte ich nur für kurze Zeit unterwegs schreiben. Typisches Beispiel ist die S-Bahn-Fahrt zum Strand oder zurück, was je Richtung etwa 25 Minuten sind. Das ist je nach Thema schon ausreichend für die erste Version eines neuen Blog-Artikels.

Das iPad mit Magic Keyboard wäre in diesem Szenario aber Overkill. Ich habe mich im Laufe der Zeit auf ein anderes Setup eingeschossen. Das iPhone steht dabei hochkant in einer Holzhalterung von IKEA. Jede andere dürfte es aber auch tun. Dafür reicht bereits ein sehr kleiner Tisch, wie man ihn auch in den hiesigen S-Bahnen vorfindet. Schreiben tue ich mit einem Magic Keyboard, wie man es auch für Macs verwendet. Dieses liegt, wenn der Tisch zu klein ist, auf meinem Schoß. Natürlich könnt ihr hier auch andere Bluetooth-Tastaturen verwenden, mit denen ihr effizient tippen könnt. Schreiben tue ich in der Drafts-App. Diese bietet – abgesehen von einer Kopf- und Fußzeile – den ganzen Bildschirm als Schreibfläche.

Die Vorteile dieses Workflows möchte ich abschließend nochmal zusammenfassen:

  • Das Smartphone habe ich sowieso dabei.
  • Gewichtseinsparung: Holzhalterung und Tastatur wiegen zusammen 410 Gramm. Mein iPad Pro mit Magic Keyboard und iPad-Schutz- und Zubehörtasche kommen zusammen hingegen auf rund 1800 Gramm. Ein erheblicher Unterschied also!
  • Der Platzverbrauch im Rucksack ist deutlich kleiner.
  • Ich arbeite mit einer Tastatur in voller Größe, mit der ich sehr schnell schreiben kann.
  • Ich komme mit deutlich weniger Tischfläche aus.

Für die schnelle Schreibarbeit zwischendurch halte ich dies für eine gute Lösung. Probiert es einfach mal aus! Dieser Artikel ist übrigens mit diesem Setup neulich in der S-Bahn entstanden ;-). Sobald die Fahrt aber etwas länger dauert, wie z.B. eine mehrstündige Reise im ICE, bevorzuge ich aber wieder mein iPad, allein schon wegen des größeren Bildschirms.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Coach, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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