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App-Tipp: Lieferungen

DHL-Lieferwagen (Symbolbild)

Lieferungen (Englisch: Deliveries) gehört zu den Dritthersteller-Apps, die ich am längsten im Einsatz habe. Sie hat einmal, und zu dieser Zeit war ich schon mit an Bord, als Dashboard-Widget in macOS begonnen. Mittlerweile steht Lieferungen (Basisversion kostenlos, macOS, iOS, iPadOS und watchOS, App-Store-Link) auf allen Apple-Plattformen (außer tvOS) zur Verfügung. Wie der Name schon andeutet, dient die App dazu, Paket-Lieferungen zu verfolgen. Dabei werden unglaublich viele Dienstleister aus aller Welt unterstützt.

Wer den vollen Funktionsumfang nutzen möchte, benötigt ab der aktuellen Version ein Abo. Dieses ist jedoch mit 5,49 Euro im Jahr sehr moderat bepreist. Ihr solltet dabei bedenken, dass die App nicht nur ständig an die neuesten Apple-Systeme angepasst werden muss. Es gibt auch häufig Änderungen bei den Paketdiensten, neue Schnittstellen, Textänderungen bei den Lieferstatus usw. Mir ist es z.B. schon einmal passiert, dass eine DHL-Lieferung nicht richtig angezeigt wurde, weil DHL die Website umgestaltet hatte. Ein Update auf Seiten des App-Anbieters hat dies dann kurzfristig wieder repariert.

Funktionsweise

Die App dient dazu, unabhängig vom Lieferdienst den Überblick über eingehende Bestellungen anzuzeigen:

Für jede Sendung wird auf dieser Übersichtsseite der aktuelle Status, die Zahl der Tage bis zum Eintreffen der Sendung und anhand der Hintergrundfarbe auch der Paketdienst angezeigt (z.B. gelb DHL und braun UPS). Zu jeder Lieferung gibt es auch eine Detailseite, über die wir auch direkt zur Tracking-Seite des Paketdienstes gelangen kann:

Über Statusänderungen werden Nutzer über Push-Nachrichten informiert. Somit müssen wir nicht ständig in der App nachschauen. Die Möglichkeiten, neue Lieferungen hinzuzufügen, sind recht flexibel. Sie reichen vom Eintragen der Trackingnummer, über das Scannen des Paketcodes (wenn wir der Absender sind) bis zum Senden der Bestellbestätigungsmail an eine E-Mail-Adresse des App-Herstellers:

Trackingcodes in der Zwischenablage erkennt die App automatisch und bietet gleich an, die Lieferung zu tracken. Zur Synchronisation nutzt die App entweder iCloud oder den eigenen Sync-Dienst JuneCloud. Letzterer bietet mehr Funktionen wie z.B. die o.g. Mailfunktion oder eine Abfrage der Lieferungen via Webinterface.

Fazit

Wer viel im Internet bestellt und von verschiedenen Paketdiensten beliefert wird, behält mit Lieferungen die Übersicht wann was wie kommt. Ich setze die App seit vielen Jahren ein und kann sie empfehlen. Sie arbeitet geräteübergreifend und bekommt regelmäßig Updates.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

2 Kommentare

  • Nutze seit Jahren die App Parcel, welche im Jahresabo 3,49€ kostet. Von der Beschreibung her kann die nahezu das gleiche und ist optisch aufgeräumter, meiner Meinung. Gibt es bei Lieferungen signifikante Unterschiede hierzu?

    • Es gibt fast immer Alternativen zu den hier vorgestellten Apps. Ich stelle in der Regel aber nur die Programme vor, welche ich selbst nutze und anhand eigener Erfahrungen empfehlen kann. Im Fall von “Lieferungen” mögen das gut 10 Jahre Praxiseinsatz sein. “Parcel” scheint von der Beschreibung einen ähnlichen Umfang zu haben. Von den Screenshots her wäre mir es ein wenig zu monochrom, ich mag die farbige Codierung der Paketdienste bei “Lieferungen”. So kann ich auf einen Blick sehen, zu welcher Uhrzeit das Paket ungefähr eintreffen wird, weil die einzelnen Paketboten hier mehr oder weniger ihre festen Zeitfenster haben. So unterschiedlich können Geschmäcker halt sein.

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