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Gedanken zur Apple-Keynote: September 2020

Gestern war es wieder so weit, Apple lud zur Keynote. Auch dieses Event war wegen Corona erneut anders als gewohnt, ohne Publikum. Es ähnelte vom Präsentationsstil der WWDC 2020. Nur waren wir diesmal schon nach etwas über einer Stunde fertig. Die Dichte der Ankündigungen war aber auch relativ hoch.

Die Wiedergabe der Keynote-Inhalte möchte ich den Nachrichtenseiten überlassen. Ich möchte – wie es es häufig bei solchen Veranstaltungen tue – meine Gedanken zu den Vorstellungen und Ankündigungen in loser Form wiedergeben.

Apple Watch

  • Dass es mittlerweile jährlich ein neues Modell gibt, ist keine Überraschung mehr. Zeigt aber, wie wichtig Apple diese Schiene ist. Das Low-Budget SE-Modell unterstreicht dies nur. Für einen neuen Formfaktor war die Zeit wohl noch nicht reif, wohl aber für neue Gehäusefarben und Armbänder.
  • Die neuen Watchfaces finde ich interessant, sie sind nach meinen Informationen bis zur Series 4 runter mit an Bord.
  • Der Blut-Sauerstoff-Sensor ist ein weiterer Baustein zum Health-Tracking. Erstaunlich, was eine so kleine Uhr da alles leisten kann.
  • Der neue Service “Apple Fitness+” war eine echte Überraschung. Ich habe jedenfalls vorher keine entsprechenden Gerüchte aufgeschnappt. Er zeigt mal wieder, wie wichtig für Apple Dienste nun geworden sind. Die Verknüpfung mehrerer Geräte bei diesem Service ist clever, insbesondere Apple Watch und Apple TV. Der monatliche Preis erscheint mir etwas hoch, aber für Gesundheit wird ja ne Menge Geld ausgegeben. Deutschland wird aber erstmal, wie öfters mal bei solchen Neuheiten, in die Warteschleife geschickt.
  • Es gab entsprechende Gerüchte beim iPhone, nun werden sie bei der Watch wahr: Es gibt von Apple kein Netzteil mehr für das Ladekabel. Weil wir schon so viele haben. Das wird beim iPhone dann nicht anders sein.
  • Uhren für Familienmitglieder ohne iPhone scheint mir ein sinnvolles Konzept zu sein.

iPads

  • Das iPad Air ist eine starke Alternative zum iPad Pro geworden. Immerhin kommt es mit einem zwei Generationen neueren Prozessor und demselben Formfaktor. Touch-ID ist momentan sogar ein Vorteil gegenüber Face-ID im Pro-Modell.
  • Jetzt wo es Touch-ID im Standby-Button gibt, spricht nicht viel dagegen, ein iPhone zu bauen, welches Touch-ID und Face-ID hat.
  • Die Power es A14-Prozessors zeigt wohin die Reise bei den Macs mit ARM-Technologie hingehen wird.
  • Das klassische iPad ist und bleibt ein gutes Einsteigergerät.

Sonstiges

  • Es war keine allzu große Überraschung mehr, dass das neue iPhone noch nicht vorgestellt wurde. Auch Apples viel gerüchtete Tracking-Hardware für verlorene Gegenstände hat es nicht in diese Keynote geschafft.
  • Dass iOS 14 und watchOS 7 bereits heute erscheinen, dürfte manche Entwickler eiskalt erwischt haben. Ich hätte auch eher mit Anfang nächster Woche gerechnet. Nun gibt es gerade mal für knapp 24 Stunden einen “Golden Master”.
  • Spätestens mit Apple TV+ gab es immer wieder Spekulationen über Service-Bundles. Gestern hat Apple drei davon vorgestellt.

Bildnachweis Titelfoto: Apple Pressematerial

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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