Smart Home

Sonos hat sein System aufgeteilt

Sonos-Logo

Nachdem der Versuch von Sonos, den Besitzern alter Lautsprecher den Umstieg auf neue Hardware per Rabatt schmackhaft zu machen (und die alte Technik dann nicht mehr zu unterstützen) am Protest der User gescheitert ist, geht der Lautsprecher-Hersteller jetzt einen anderen Weg. Dass Technik schnell zum alten Eisen werden kann, halte ich für eines der größten Probleme im Smart-Home-Bereich. Früher haben wir uns mal eine Stereoanlage fürs Leben gekauft (na sagen wir zumindest mal fürs halbe). Heute kann es passieren, dass die Kapazität eines vor fünf Jahren verbauten Speicherchips plötzlich nicht mehr ausreicht.

Sonos löst dieses Dilemma jetzt mit zwei Apps, S1 und S2. S1 unterstützt alle Hardware bis auf die neuen Modelle „Arc“, „Five“ und „Sub“. Diese App bekommt weiterhin Bugfixes und Sicherheitsupdates, mehr aber auch nicht (also keine neuen Funktionen). S2 unterstützt die neuen Modelle, aber dafür einige alte Modelle – Zone Players, CR200, Bridge, Connect (erste Generation), Connect:Amp (erste Generation) und Play:5 (erste Generation) – nicht.

Interessanterweise kann man sein Setup in S1- und S2-Systeme trennen und einfach beide Apps installieren. Dies ist aber mit einigen Einschränkungen verbunden, welche Sonos auf dieser Seite erläutert. Beispielsweise können Räume in S1-Systemen nur mit anderen Räumen im S1-System gruppiert werden.

Die S1-App ist im wesentlichen die bisherige Sonos-App und hat ein schwarzes Icon. Die S2-App kommt mit einer neuen Optik und hat ein hellbraunes Icon. Sie unterstützt künftige Hardware und bekommt auch neue Funktionen.

Sonos S2-App (Screenshot)
Sonos S2-App

Update zu Sonos Radio

Mit Umstellung auf das S1/S2-System haben in Deutschland auch die angekündigten Erweiterungen von Sonos Radio Einzug gehalten. So gibt es jetzt den hauseigenen Sender „Sonos Sound System“ sowie die von Künstlern kurierten Sender.

Sonos-HTTP-API und IKEA-Fernsteuerungen

Wer das S2-System nutzen möchte, bekommt auch eine S2-fähige Firmware auf seine Lautsprecher. Meine Befürchtung war, dass dann evtl. die von mir im Smart-Home intensiv genutzte HTTP-API nicht mehr funktioniert. Damit habe ich zahlreiche automatische Sprachansagen realisiert. Einige meiner Schalter starten außerdem Radiosender oder Playlists über diese API. Die Befürchtung war allerdings unbegründet, alles funktioniert immer noch wie zuvor. Auch meine IKEA-Fernsteuerungen machen unter dem S2-System noch ihren Job.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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