Dänemark

Der Rundetårn in Kopenhagen

Dies ist der dritte Teil meiner Artikelserie über Kopenhagen. Nachdem ich vor drei Wochen einen allgemeinen Überblick über die Stadt gegeben habe, befassen sich die Folgeartikel mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Empfehlungen, Shoppings-Tipps und praktischen Hinweisen.

Wenn ich eine neue Stadt besuche, verschaffe ich mir erstmal gerne einen Überblick von oben. Hierzu eignen sich Aussichtstürme recht gut. Für Kopenhagen möchte ich euch den Rundetårn (Dänisch: tårn = Turm) empfehlen. Er liegt günstig im Bereich der Fußgängerzonen, hat großzügige Öffnungszeiten (täglich 10 – 18 Uhr) und man muss in der Regel nicht anstehen. Der Eintritt kostet 25 Kronen (etwa 3,35 €, Kinder im Alter von 5 – 15 Jahren zahlen 5 Kronen, unter 5 Jahre kostenlos), die in meinem ersten Artikel empfohlene Copenhagen-Card beinhaltet diese Sehenswürdigkeit.

Faszinierend an diesem Turm ist bereits der Aufgang. Es geht nicht über Treppen hoch (nur ganz am Ende), sondern über einen recht breiten Spiralgang (s. Foto in der Galerie oben). Das hat den Vorteil, dass der König einfach per Pferd hochreiten konnte. Aber selbst zu Fuß finde ich diese Art des Aufstiegs deutlich angenehmer als Treppen. Oben angekommen haben wir einen schönen Überblick über die dänische Hauptstadt. Wenn es nicht allzu neblig ist, können wir sogar die Øresundbrücke und die schwedische Küste sehen. Es ist sicher keine schlechte Idee, ein gutes Fernglas mitzunehmen, wenn vorhanden. Natürlich gelingen von da oben auch tolle Fotos.

Der Turm wurde unter König Christian IV. in den Jahren 1637 bis 1642 errichtet. Er hat einen Durchmesser von etwa 15 m und eine Höhe von 35 m. Das klingt nicht viel, dennoch seht ihr an den Fotos oben, dass die Aussicht recht gut ist. Die Turmspitze beinhaltet das älteste noch funktionsfähige Observatorium Europas. Es wurde früher von der Universität Kopenhagen genutzt.

Lage und Alternativen

Ihr findet den Turm in der Købmagergade 52. Die nächstgelegene Metro-Station ist „Nørreport“ (ca. 400 Meter entfernt). Alternative Aussichtstürme sind die Christiansborg, der Rathaus-Turm und der Turm der „Vor Frelsers Kirke“ (Erlöserkirche) im Stadtteil Christianshavn.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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