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Gedanken zur iPhone-Keynote

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Gestern fand Apples jährliche September-Keynote in Cupertino statt, auf der traditionell die neuen iPhones vorgestellt werden. Wie in den letzten Jahren üblich, wurde die Veranstaltung live im Internet übertragen. Diesmal sogar auf YouTube und ich habe vorgestern erstaunlicherweise in YouTube-Videos Werbespots für das Event erhalten. Ich möchte hier nicht den Inhalt der Keynote wiedergeben, viele meine Leser dürften diese gesehen haben. Außerdem sind die Nachrichtenseiten voll davon. Vielmehr möchte ich meine Gedanken zu den einzelnen Themen der Präsentation niederschreiben. Ich orientiere mich dabei an der von Apple gewählten Reihenfolge. Den Inhalt habe ich in meinem Vorbericht eigentlich schon ganz gut skizziert ;-).

Meine Eindrücke

  • Gelungenes Introvideo: Apples Hard- und Software gezeichnet und animiert in fließenden Übergängen. Nett gemacht.
  • Apple Arcade kommt am 19. September zum zuvor geleakten Preis von 4,99 Dollar/4,99 Euro. Die gezeigten Demos waren jetzt nicht so 100%ig mein Fall, aber den kostenlosen Probemonat nehme ich auf jeden Fall mit.
  • Bei Apple TV+ bleibt Apple mit ebenfalls 4,99 unter dem Preis der Mitbewerber. Angesichts des dünnen Portfolios absolut richtig. Mit 9,99 wären sie IMHO grandios gescheitert. Das Gratisjahr beim Kauf von Hardware ist ein cleverer Schachzug. Entgegen manchen Spekulationen gibt es aber keinen Bundle-Preis bei Buchung mehrerer Services wie Music und TV+. Die Inhalte stehen übrigens auch übers Web zur Verfügung.
  • Beim 10,2″-iPad zeigen die Kalifornier, dass es auch preiswert geht. Hier gibt’s ein tolles Tablet, welches für viele Anwendungen völlig ausreicht, für kleines Geld. Mit dem Smart-Connector wandert ein weiteres Pro-Feature zum „normalen“ iPad.
  • Mit der Watch macht Apple sehr viel richtig und dominiert daher auch den Smartwatch-Bereich. Die Series 5 mit ständig aktiviertem Display war eine angenehme Überraschung, die niemand auf dem Zettel hatte. Geheimhaltung funktioniert manchmal doch noch. Auch der Kompass macht Sinn. Das Problem mit den wenigen Uhr-Band-Kombimöglichkeiten, welches ich bei der Series 4 kritisiert habe, wurde gelöst.
  • Die Benennung der iPhone-Modelle ist wesentlich logischer als in den vergangenen zwei Jahren. Leider ist die Standardversion für meinen Geschmack immer noch recht groß und die Europreise der Pro-Modelle sind keine Schnäppchen. Los geht es dort bei 1149 Euro. Die Verbesserungen bei den Kameras und der Akkulaufzeit machen auf mich einen sehr ordentlichen Eindruck. Ich bin sehr gespannt auf weitere Beispielfotos. Aber warum hat ein iPhone Pro keinen USB-C-Anschluß? Und 3D-Touch scheint tot zu sein, die neuen Modelle haben es nicht mehr.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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