Dänemark

Dänemark Reiseinfos von A-Z

Foto von Nyhavn, Kopenhagen

Da ich öfter mal nach Reiseinfos zu Dänemark gefragt werde, habe ich mir gedacht, hier einfach mal die wichtigsten Dinge zusammenzustellen. Bestimmt habe ich noch das ein oder andere vergessen. Daher werde ich diesen Artikel von Zeit zu Zeit ergänzen. Fragen dazu gerne in den Kommentaren!

Einreise

An vielen Grenzübergängen werden die Ausweise durch die dänische Polizei kontrolliert. Also auf keinen Fall den Personalausweis vergessen und vorsichtshalber auch einen Blick auf das Ablaufdatum werfen. Bargeld-Einfuhren über 10.000 Euro müssen angemeldet werden.

Feiertage

Gesetzliche Feiertage sind Neujahr, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag und -montag, der Buß- und Bettag (4. Freitag nach Ostersonntag), Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und -montag sowie der erste und zweite Weihnachtstag. Der “Tag der dänischen Verfassung” (5. Juni) ist kein gesetzlicher Feiertag, jedoch haben Geschäfte und öffentliche Gebäude geschlossen.

Geld

Landeswährung ist die dänische Krone (DKK). In Gebieten mit viel Tourismus kann häufig auch in Euro bezahlt werden, ein Anspruch darauf besteht natürlich nicht. Das Wechselgeld gibt es dann oft in Kronen. Der Umrechnungskurs schwankt nur geringfügig und liegt bei rund 1 zu 7,5, d.h., ein Euro sind etwa sieben Kronen und 50 Öre. Münzen gibt es zu 50 Öre sowie 1, 2, 5, 10 und 20 Kronen. Scheine gibt es zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen. Da 50 Öre das kleinste Geldstück ist, werden Preise an der Kasse entsprechend gerundet. Bargeldloses Zahlen ist in Dänemark viel verbreiteter als bei uns. Selbst kleinste Hotdog-Buden verfügen in der Regel für ein Karten-Terminal. Auch Apple Pay ist sehr verbreitet.

Foto von dänischem Geld

Öffentliche Toiletten

Gibt es nach meinen Beobachtungen mehr als bei uns. Sie sind in der Regel kostenlos.

Öffnungszeiten

Es gibt keine mit unserem Ladenschlussgesetz vergleichbare Regelung. Das bedeutet aber nicht, dass überall rund um die Uhr eingekauft werden kann. In kleineren Städten sind Geschäfte werktags meist zwischen 9:00/9:30/10:00 Uhr und 17:00/17:30 Uhr geöffnet, am Sonnabend kürzer, Supermärkte in der Regel länger. In den großen Städten wie Kopenhagen und Aarhus gibt es eine Menge Geschäfte, die auch am Sonntag geöffnet haben. Für Supermärkte gilt das auch für kleine Orte. Auch 24-Stunden-Supermärkte sind nichts ungewöhnliches.

Postkarten

Während die Karten selbst in etwa das Gleiche kosten wie bei uns, kommt der Schock beim Briefmarkenkauf: Für eine Postkarte nach Deutschland werden aktuell 30 Kronen Porto fällig, also rund 4 Euro.

Preisniveau

Definitiv höher als bei uns, bis auf wenige Ausnahmen. Dafür sorgt schon allein die Mehrwertsteuer (MOMS) von derzeit 25 Prozent. Dennoch kann natürlich bei Sonderangeboten (“tilbud”) und Ausverkäufen (“udsalg”) das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden. Es gibt auch Discounter wie z.B. “Aldi” und “Netto”.

Sprache

Landessprache ist – Überraschung – Dänisch. Viele Dänen sprechen jedoch hervorragend Englisch. Das hat auch damit zu tun, dass ausländische Spielfilme in der Regel nur untertitelt und nicht synchronisiert werden. In Gegenden mit vielen deutschen Urlaubern wird man auch auf deutschsprachige Dänen treffen. Ein paar Brocken Dänisch halte ich aber allein schon für ein Gebot der Höflichkeit. Ich verweise daher auf meinen Artikel Dänisch für Urlauber.

Strom

Es fließen 230 V mit 50 Hz, also im Prinzip wie bei uns. Auch die Stecker passen in der Regel, Schuko-Stecker aber nicht in alle Steckdosen. Eine Besonderheit ist, dass viele Steckdosen einen eingebauten Ein-Aus-Schalter haben.

Telefon und Internet

Das Mobilfunknetz ist gut ausgebaut und dank des EU-Roamings bei entsprechenden Tarifen problemlos nutzbar. Freies WLAN in Bussen und Zügen ist nichts ungewöhnliches. Die einheitliche Notrufnummer ist 112, die Landesvorwahl 0045. Telefonzellen sind selten geworden.

Trinkgeld

Einer der wenigen Vorteile der höheren Preise in Dänemark: Das Trinkgeld ist schon eingerechnet und daher nicht üblich. Natürlich kann ein besonders guter Service dennoch honoriert werden.

Verkehrsregeln

Autos müssen auch am Tag mit Licht fahren. Während man bei der Einreise noch daran denkt, wird das beim Losfahren während des Aufenthalts gerne vergessen. Die Höchstgeschwindigkeiten sind 50 (innerorts), 80 (Landstraßen) und 130 km/h (Autobahnen). Ausnahmen sind gesondert beschildert. Bußgelder sind in der Regel höher als bei uns. Für PKWs gibt es keine Maut, lediglich die Große-Belt- und die Öresundbrücke sind mautpflichtig. Es gibt ein gutes Radwegenetz.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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