Dänemark

Roskilde

Roskilde liegt rund 30 Bahnminuten westlich von Kopenhagen am Roskilde Fjord. Wer die Hauptstadt besucht und noch einen halben Tag Luft hat, findet hier ein paar interessante Ausflugsziele. Für Besitzer der Copenhagen Card ist die Fahrt und der Eintritt für die unten genannten Sehenswürdigkeiten sogar inklusive. Und Open-Air-Fans werden den Ort vom jährlichen Roskilde-Festival kennen. Die Stadt war bis 1443 sogar die Hauptstadt von Dänemark.

In der Kommune Roskilde wohnen rund 87.000 Einwohner. Die Stadtgründung war im Jahre 998. Die beiden Hauptattraktionen sind IMHO der Dom und das Wikinger-Museum. Sie liegen ein gutes Stück auseinander und die Innenstadt mit dem Dom ist höher gelegen als das Wikinger-Museum unten am Fjord.

Ich war letztes Jahr dort und habe die obigen Fotos mitgebracht.

Dom und Fußgängerzone

Der Dom zu Roskilde ist ein Weltkulturerbe. Er wurde im Jahre 1280 fertiggestellt und ist der traditionelle Begräbnisort dänischer Könige. Auch der legendäre König Blauzahn, nach dem der Bluetooth-Standard benannt ist, liegt dort begraben. Als erste gotische Backsteinkirche Skandinaviens trug der Dom wesentlich zur Verbreitung dieses Stils bei.

In unmittelbarer Nähe des Doms verläuft auch die Fußgängerzone. Hier säumen Geschäfte, Cafés und Restaurants den Weg.

Wikingermuseum

Die Hauptattraktion des Wikingermuseums sind fünf Wikingerschiffe, die im Roskilde-Fjord gefunden wurden. Darüber hinaus werden in einer Art Wikinger-Dorf die verschiedenen Handwerke aus der damaligen Zeit vorgestellt. Sogar Wikinger-Schiffe werden nachgebaut. Wer eine sportliche Herausforderung sucht, kann mit einer Mannschaft aus weiteren Besuchern in einem solchem Schiff auf den Fjord rudern. Gesonderte Familienführungen vermitteln Wissen über die damalige Zeit auf eine spielerische Art und Weise.

Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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