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OmniFocus: Meine Heute-Perspektive

OmniFocus-Perspektiven

Perspektiven in der Aufgabenverwaltung OmniFocus sind benutzerdefinierte Ansichten auf den eigenen Aufgabenpool. Sie zeigen nur die Aufgaben, welche den Regeln entsprechen, die für die jeweilige Perspektive durch den Nutzer festgelegt wurden. Ein Klassiker ist in diesem Zusammenhang eine Heute-Perspektive. Sie soll die Aufgaben für den jeweiligen Tag anzeigen.

In meinem Setup sieht diese aktuell so aus:

Screenshot meine Heute-Perspektive

Schauen wir uns die Regeln mal im Detail an. Es gibt vier Hauptkriterien, von denen mindestens eines erfüllt sein muss, damit eine Aufgabe in der Perspektive erscheint („any of the following are true“).

Filterregeln

Das erste Kriterium ist speziell für mein Setup. Ich lasse mir verfügbare Aufgaben in meinem Routinen-Projekt anzeigen. Somit sehe ich morgens meine Morgen- und abends meine Abend-Routine als Aufgabe.

Das zweite Kriterium zeigt mir alle Aufgaben, die bald fällig sind. Dahinter steckt der Gedanke, dass diese wahrscheinlich für den aktuellen Tag relevant sind. Um einzelne Aufgaben dieses Typ aus der Heute-Liste rauszubekommen, habe ich mir die Möglichkeit geschaffen, dies mit dem Tag „nicht heute“ zu erreichen.

Das dritte Kriterium bietet mir die Möglichkeit, beliebige Aufgaben in die Heute-Perspektive einzublenden. Dazu muss ich sie einfach mit dem Tag „heute“ versehen. Damit sie nach Erledigung nicht mehr hier auftauchen, gibt es die Zusatzbedingung:

„none of the following are true: Verfügarkeit abgeschlossen“

Somit erscheinen auch Aufgaben, die eigentlich nicht verfügbar sind, in der Perspektive (sofern sie einen heute-Tag haben). Das ist nützlich, wenn ich Dinge erledigen muss, die voneinander abhängen, aber dennoch alles sehen möchte.

Das vierte Kriterium ermöglicht mir, Aufgaben schnell in die Heute-Perspektive zu bringen, indem ich sie einfach markiere. Aufgaben zu markieren ist eine Grundfunktion in OmniFocus. Dies setzt natürlich voraus, dass Markierungen für nichts anderes genutzt werden.

Anwendung der Perspektive

Teil meiner Morgen-Routine ist es nun, mögliche Aufgaben in die Heute-Ansicht zu bringen. Welche Aufgaben dafür prinzipiell in Frage kommen, stellen in der Regel andere Perspektiven zusammen. Nun versehe ich die Aufgaben für den aktuellen Tag mit heute-Tags oder Markierungen. Für ohnehin fällige Aufgaben ist dies nicht nötig. Sie erscheinen durch das zweite Kriterium ohnehin schon in der heute-Perspektive.

Hierzu noch ein Tipp: Ich empfehle bei der Tagesplanung immer noch etwas Raum zu lassen für unvorhergehene Dinge. Diese kommen in der Regel garantiert noch hinzu.

Abschließend wie immer der Hinweis, dass Perspektiven die Professional-Version von OmniFocus voraussetzen. Weitere Tipps zu OmniFocus findet ihr hier.

Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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