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Sonos Beam

Sonos Beam

Ich hatte schon lange mit der Anschaffung eine Soundbar für meinen Fernseher geliebäugelt. Denn was aus eingebauten Fernsehlautsprechern so raus kommt, ist natürlich in der Regel nicht besonders überragend. Glücklicherweise hatte ich den Kauf aber immer wieder aufgeschoben. Für mich etwas überraschend hat Sonos dann letztes Jahr die Beam-Soundbar herausgebracht und dies zu einem für Sonos-Verhältnisse recht moderaten Preis von rund 450 Euro. Die bisherigen Soundbars dieses Herstellers waren zum einen für meine recht kleine Fernsehecke zu groß und sind auch deutlich teurer. Da ich schon vier andere Sonos-Boxen habe, die „Beam“ auch noch AirPlay 2 an Bord hat und es den Lautsprecher zum „Black Friday“ nochmal 50 Euro billiger gab, habe ich zugeschlagen. Heute möchte ich über meine Erfahrungen damit berichten.

Wie bei Sonos üblich gibt es den Lautsprecher in schwarz oder weiß. Mit einer Länge von 65 cm passt er auch auf kleinere Fernsehschränke. Eine Wandbefestigung ist ebenfalls möglich. Anschlüsse gibt es nur für Strom, Ethernet und HMDI. Der HDMI-Port stellt die Verbindung zum Fernseher her. Ältere Fernseher, die noch kein Audio über HDMI ausgeben können (HDMI-ARC), kann man mit einem optischen Kabel anschließen, einen Adapter „optisch auf HDMI“ liefert Sonos mit. Wie bei neuen Sonos-Lautsprechern üblich ist auch Amazons Alexa-Service integriert. Den muss man aber nicht einrichten oder nutzen, tue ich auch nicht, da ich schon über ausreichend Endgeräte von Amazon verfüge. Oben auf der Soundbar sind Touch-Bedienelemente für Lautstärke, Start/Pause und Sprachsteuerung. Eine Steuerung über die Sonos-App ist selbstverständlich ebenfalls möglich. Einen Ein-/Ausschalter gibt es wie bei anderen Sonos-Geräten auch nicht. Wer Standby-Strom sparen möchte, braucht also z.B. noch eine schaltbare Steckdose.

Die Ersteinrichtung erfolgt ähnlich wie bei den anderen Sonos-Boxen mit dem iPhone über eine akustische Vermessung des Raums mit Hilfe des iPhone-Mikrofons, welches man dazu entsprechend durch den Raum tragen muss. Der Beam-Lautsprecher wird dadurch auf die Geometrie des Raums kalibriert.

Die Klangqualität ist sehr gut und zumindest in meinem Fall auch durchaus raumfüllend, auch wenn der Raum jetzt nicht super groß ist. Der große Vorteil am Beam ist, dass der Fernseher nun zur Audioquelle für das komplette Sonos-System wird. Der Fernsehton kann nun in der ganzen Wohnung ausgegeben werden, so dass man zumindest akustisch nichts verpasst, wenn man mal kurz in die Küche oder ins Bad geht. Umgekehrt ist die Soundbar natürlich auch ein vollwertiger Sonos-Lautsprecher, d.h., sie kann als zusätzliche Box für die Musik- oder Radioausgabe verwendet werden, wenn kein Fernsehen geschaut wird. Wie bereits erwähnt ist die Soundbar auch ein AirPlay-2-Ziel. Damit fügt sie sich auch nahtlos in Apple-Multiroom-Systeme ein. Durch Gruppierung mit dem Beam können übrigens auch Sonos-Lautsprecher, die kein AirPlay können, mit Audio aus Apple-Quellen versorgt werden.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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