Fahrrad

App-Tipp: Komoot

Komoot

Wenn ich mein iPhone am Fahrrad befestige, nutze ich in der Regel die App „Komoot“. (iPhone und iPad, App-Store-Link) zur Navigation. Sie ist für Android und iOS erhältlich, bietet aber auch ein Webfrontend, um die Touren auf dem großen Desktop-Monitor zu planen oder sich eine aufgezeichnete Radtour anzuschauen. Die App lässt sich sinnvoll nur mit einem (kostenlosen) Komoot-Account nutzen, allein schon, um die Daten zwischen der Smartphone- und der Webversion auszutauschen. Grundlage von Navigation und Aufzeichnung sind das Kartenmaterial, welches in Regionen unterteilt ist (Rostock mit Umland ist z.B. eine solche). Eine bekommt man kostenlos, weitere sind für wenige Euro pro Gebiet zu erwerben, wodurch sich die App auch finanziert. Man kann auch gleich alle Regionen zum Gesamtpreis von rund 30 Euro im Komplettpaket erwerben, gelegentlich ist dieses sogar für ein paar Tage um 10 Euro reduziert. Das hängt natürlich vom eigenen Fahrverhalten ab, ist man nur heimatnah unterwegs, kommt der Einzelkauf günstiger oder man ist gar mit der kostenlosen Region schon versorgt. Bedenken sollte man aber, dass die App auch zum Wandern genutzt werden kann, so dass ggf. noch die eigenen Urlaubsregionen hinzukommen. Die Karten können direkt auf das Smartphone geladen werden, da ja unterwegs nicht unbedingt immer ein Mobilfunknetz zur Verfügung steht. Außerdem spart man auf diese Weise mobile Daten.

Screenshot von der Komoot-App

Die wichtigsten Funktionen sind Planung und Aufzeichnung. Man kann entweder eine Tour von Komoot oder Komoot-Nutzern auswählen oder komplett selbst planen. Dazu gibt man einfach Start und Ziel sowie eventuelle Wegpunkte ein. Ist man fertig, gibt die App eine Einschätzung zum Schwierigkeitsgrad der Tour, schätzt die Dauer und gibt u.a. an, wieviel der Strecke Radwege sind und wie sich der Streckenbelag prozentual verteilt. Darüber hinaus wird das Höhenprofil angezeigt. Fertige Touren können optional anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Ich war übrigens erstaunt, wie viele Radwege Komoot hier in meiner Region kennt. Während der Fahrt folgt man den Anweisungen auf dem Bildschirm, der auch eine Karte mit der Route anzeigt, sowie einer ganzen Reihe von Daten (aktuelle Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, zurückgelegte Kilometer, verbleibende Kilometer, verbleibende Zeit sowie das Höhenprofil). Optional sind auch Sprachansagen möglich. Unterwegs können direkt mit der App Fotos gemacht werden, die der Tour dann hinzugefügt werden. Möchte man Komoot nicht als Navi nutzen, kann man die gefahrene Strecke auch einfach nur aufzeichnen lassen. Bei Nutzung der Navigation wird die Tour sowieso aufgezeichnet.

Galerie: Komoot für iPhone

Andere Komoot-Nutzer können als Kontakte hinzugefügt werden, deren Touren man dann nachverfolgen kann.

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Über den Autor

Markus Jasinski

Markus Jasinski ist ein Rostocker Unternehmer, Naturwissenschaftler, IT-Spezialist, Autor, Dänemark-Fan, überzeugter Radfahrer und nicht zuletzt „Computer Geek“ und Smart-Home-Enthusiast. Sein erstes iPhone kaufte der promovierte Naturwissenschaftler im Jahre 2008, kurze Zeit später wurde er dann auch zum Mac-Nutzer. Nach und nach gesellten sich iPad, Apple TV und Apple Watch hinzu.

Um diese vielfältigen Interessen und Aktivitäten "unter einen Hut" zu bekommen befasst sich der gebürtige Westfale seit über zehn Jahren mit den Themen Selbstorganisation und Aufgabenmanagement, die ebenfalls ein Schwerpunkt dieses Blogs sind.

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